IRM - Internationale Reenactmentmesse

die internationale Messe für Living History, Reenactment und experimentelle Archäologie

PROGRAMM DER IRM 2014 - VORTRÄGE
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Programm der IRM2014 - die Vorträge

 

Mit der IRM ist eine über einen einfachen Reenactmentmarkt oder ein Museumsfest hinausgehende Veranstaltung neuen Charakters geschaffen worden. Eine hierzu passende Erweiterung des Konzepts sind die thematisch an der Geschichte, Geschichtsdarstellung, Geschichtsforschung, Rekonstruktionsforschung oder einfach dem Nachempfinden vergangener Erlebniswelten orientierten Vorträge.

DIE VORTRÄGE FINDEN IM SEMINARRAUM (1. OG, ZUGANG ÜBER DIE TREPPE IM GROSSEN SAAL) UND IN DER KÜCHE STATT.

Das Vortragsprogramm der IRM2014:

Samstag, 5.04.201412:00 - 12:30

Vortrag "Das römische Glasofenprojekt der Villa Borg" von Frank Wiesenberg

Seminarraum 1. OG
13:00 - 13:30Vortrag "VITA HISTORICA - Ein Verband für lebendige Geschichte und Re-enactment" von Jan-Oliver Zilker Seminarraum 1. OG
14:00 - 14:30Vortrag "Nüchterne Blicke eines Malers auf antike Farben" von Jan HochbruckSeminarraum 1. OG
 14:30 - 15:00Vortrag "Antike schmecken" von Edgar ComesKüche
 15:00 - 15:30Vortrag "Die Farbe Blau - Herstellung und Bedeutung in Island und Grönland" von Marianne Guckelsberger (Island)Seminarraum 1. OG
 16:00 - 16:30Vortrag "Mit dem Webstuhl in die Vorzeit!
Textilforschung und Rekonstruktion textiler Techniken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Ausblick auf die Folgen am Beispiel Brettchenweben"
von Sylvia Crumbach
Seminarraum 1. OG
 16:30 - 17:00Vortrag "Antike schmecken" von Edgar ComesKüche
 

17:00 - 17:30

 

Vortrag "Das Projekt GENERATIONES: Die 'Römer' als Standardlegionäre, über Jahrhunderte gleich ausgestattet?! - es liegt in der Verantwortung der Römergruppen, an diesem Bild etwas zu ändern." von Alexander Zimmermann

Seminarraum 1. OG
Sonntag, 6.04.201411:00Eröffnung des Handwerker- und Bauernmarktsvor dem Torhaus
12:00 - 12:30Vortrag "Das römische Glasofenprojekt der Villa Borg" von Frank WiesenbergSeminarraum 1. OG
13:00 - 13:30Vortrag "VITA HISTORICA - Ein Verband für lebendige Geschichte und Re-enactment" von Jan-Oliver Zilker Seminarraum 1. OG
14:00 - 14:30Vortrag "Nüchterne Blicke eines Malers auf antike Farben" von Jan HochbruckSeminarraum 1. OG
 14:30 - 15:00Vortrag "Antike schmecken" von Edgar ComesKüche
15:00 - 15:30Vortrag "Die Farbe Blau - Herstellung und Bedeutung in Island und Grönland" von Marianne Guckelsberger (Island)Seminarraum 1. OG
16:00 - 16:30Vortrag "Mit dem Webstuhl in die Vorzeit!
Textilforschung und Rekonstruktion textiler Techniken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Ausblick auf die Folgen am Beispiel Brettchenweben"
von Sylvia Crumbach
Seminarraum 1. OG
 16:30 - 17:00Vortrag "Antike schmecken" von Edgar ComesKüche

 

Das komplette Vortragsprogramm der IRM2014 ist hier herunterladbar: Die IRM2014-Vorträge (PDF)

(Änderungen vorbehalten)

 


Zu den Vorträgen:

IRM2014 samstags & sonntags 12:00 - 12:30

Vortrag von Frank Wiesenberg über eine rekonstruierte Glashütte:

"Das römische Glasofenprojekt der Villa Borg

Der Eröffnungsvortrag der IRM2014 stellt das seit letzten Sommer laufende römische Glasofenprojekt "Borg Furnace Project" des Archäologieparks Römische Villa Borg vor.

Von Juli bis September wurde nach einer Vorlage aus dem Trierer Handwerkerviertel eine kompakte römische Glashütte, bestehend aus Glas- und Kühlofen, rekonstruiert. Im Oktober erfolgte der Probebetrieb, dessen Ergebnisse im Rahmen einer Bachelorarbeit der Universität zu Köln zusammengefaßt und ausgewertet wurden.

Der Vortrag zeichnet den Bau nach, stellt die Ergebnisse vor und gibt einen Ausblick auf das kommenden Projekt BFP2014. Im Vortrag wird die genau rechtzeitig zur IRM2014 erschienene Publikation "Experimentelle Archäologie: Römische Glasöfen. Rekonstruktion und Betrieb einer Glashütte nach römischem Vorbild. Borg Furnace Project." vorgestellt.

Literatur:
St. Pfahl, Die Ausgrabung Trier 'Hopfengarten'. Wasserversorgung und Glasherstellung in einem 'Handwerkerviertel' der römischen Stadt. Funde u. Ausgr. Trier 32, 2000, 43-58.
M. Taylor/D. Hill, Roman Furnace Project 2005-2006 (2006). <http://www.romanglassmakers.co.uk/ furnace1.htm>
M. Taylor/D. Hill, Experiments in the Reconstruction of Roman Wood-Fired Glassworking Furnaces. Journal Glass Stud. 50, 2008, 249-270.
F. Wiesenberg 2009, Das 'Velzeke Furnace Project'. <http://www.glasrepliken.de/p_glasofenexperiment_VFP.htm>
F. Wiesenberg 2014, Experimentelle Archäologie: Römische Glasöfen. Rekonstruktion und Betrieb einer Glashütte nach römischem Vorbild. Borg Furnace Project. ARCHEOglas 2. Schriften des Archäologieparks Römische Villa Borg 6. Merzig 2014.

Frank Wiesenberg
www.glasofenexperiment.de
www.archaeoglas.de

www.glasrepliken.de
Auf der IRM2014: www.romanglassmakers.de

IRM2013 samstags & sonntags 13:00 - 13 :30

Vortrag von Jan-Oliver Zilker über die Gründung des Verbandes VITA HISTORICA:

"VITA HISTORICA - Ein Verband für lebendige Geschichte und Re-enactment

Für die immer größer werdende Anzahl an historischen Veranstaltungen der lebendigen Geschichte und des Re-enactments, soll dieser Verband die nötigen Aufgaben übernehmen. Wie z.B. Interessensvertretung, Qualitätsmanagement, Förderung und Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Errichtung von Themenparks, Erlebnisbaustellen und lebendigen Museen. Er soll die Kluft zwischen Wissenschaft und Reenactment überwinden."

Jan-Oliver Zilker
mitglieder.mittelalter.com/VITA-HISTORICA
www.Mittelalter.com
Auf der IRM2014: Antike.com / Mittelalter.Com

IRM2014 samstags & sonntags 14:00 - 14 :30

Vortrag von Jan Hochbruck zur Farbigkeit in der Antike:

"Nüchterne Blicke eines Malers auf antike Farben

Alles andere als beliebig und allgemein verfügbar -- Farben waren in der Antike eine Frage der Verfügbarkeit, Kaufkraft, sozialen Stellung und nicht zuletzt Lebenserwartung. Und dann lassen sich auch nicht alle gleich verarbeiten. Ein kleiner Einblick in die Tücken des bunten Altertums."

Jan Hochbruck
www.janhochbruck.de/pictor
Auf der IRM2014:
Pictor (Fabri Flaviorum)

IRM2014 samstags & sonntags 15:00 - 15 :30

Vortrag von Marianne Guckelsberger aus Island über:

"Die Farbe Blau - Herstellung und Bedeutung in Island und Grönland

Die Farbe Blau ruft heute bei uns Assoziationen von Ruhe, Kühle und Frieden hervor und hat gewisse Wirkungen auf das Gemüt. War das schon immer so? In den Isländersagas und in der nordischen Mythologie ist die Farbe Blau mit ganz anderen Konnotationen behaftet, die auf einem kurzen Streifzug beleuchtet werden sollen. Wer trug Blau und zu welchen Gelegenheiten? Wie färbte man in Island und Grönland blau bzw. purpur?"

Marianne Guckelsberger
Auf der IRM2014: Archäotechnik textile Fläche

IRM2014 samstags & sonntags 16:00 - 16 :30

Vortrag von Sylvia Crumbach über die Forschungsgeschichte der Brettchenweberei:

"Mit dem Webstuhl in die Vorzeit!
Textilforschung und Rekonstruktion textiler Techniken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Ausblick auf die Folgen am Beispiel Brettchenweben

Brettchenweben verfolgt insbesondere die Besucher von Freilichtmuseen durch alle Epochen - vielleicht nur noch übertroffen von Bällchen filzen als Aktion für Kinder. Präsentiert werden häufig modere Muster wie das sog. "Widderhorn" mit Ursprung im anatolischen Hochland. In diesem Vortrag soll versucht werden den Weg von der Rekonstruktion dieser Technik, über die Publikationen von archäologischen Funden bis hin zu Veranschaulichung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nachzuzeichnen.

Im Jahr 1901 erschien die Veröffentlichung "Über Brettchenweberei" von M. Lehmann-Filhés, im Jargon der Zeit eine "Spezial-Arbeit" zu dieser textilen Technik. Die Autorin beschreibt die Rekonstruktion der Technik mit volkskundlichen Methoden. Diese Veröffentlichung ist die Basis für textilkundliche Arbeiten, die in diesem Vortrag vorgestellt werden sollen. Dabei geht es darum nicht nur eine Einordnung in den Interpretationskontext vorzunehmen, sondern auch die Seite der praktischen Anfertigungen mit den zugrundeliegenden Fragestellungen zu erläutern.

Die praktischen Anfertigungen dienen in der Öffentlichkeitsarbeit der Ur- und Frühgeschichte der Veranschaulichung des Fundmaterials und zugleich dazu das Paradigma der "Hochkultur" zu transportieren. Dies soll am Bespiel der Arbeit von K. Schlabow aufgezeigt werden, die in beiden untersuchten Arbeiten ebenfalls Erwähnung finden.

Ein Bogenschlag zu den Vorführungen im Bereich der heutigen musealen Öffentlichkeitsarbeit soll anhand der Technik selbst versucht werden: Veranschaulichung einer aus volkskundlichen Beobachtungen und archäologischen Funden konstruierten textilen Technik mit einem Musterkatalog aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Primärliteratur:
Sage, G.: Die Gewebereste aus den Fürstengräbern von Sacrau unter besonderer Berücksichtigung der Brettchenweberei, Schlesien 5, 1934, S. 272 - 285
Schütte, M.: Brettchenweberei (1942) http://linux2.fbi.fh-koeln.de/rdk-smw/Brettchenweberei Stand 20.8.2013
Fuhrmann, I.: Der Gewebefund von Pilgramsdorf, Prähistorische Zeitschrift 30/31, 1939/40S. 308 - 329
Schlabow, K.: Germanische Tuchmacher der Bronzezeit, Neumünster 1937"

Sylvia Crumbach
www.archaeotechnik-crumbach.de
Auf der IRM2014: Archäotechnik Crumbach

IRM2014 NUR SAMSTAGS 17:00 - 17 :30

Vortrag über das "Projekt GENERATIONES" von Alexander Zimmermann

"Das Projekt GENERATIONES: Die "Römer" als Standardlegionäre, über Jahrhunderte gleich ausgestattet?! - es liegt in der Verantwortung der Römergruppen, an diesem Bild etwas zu ändern."

Alexander Zimmermann
VEX.LEG.VIII.AUG
www.frasdorf.org/generationes/generationes.html

Foto: A. Zimmermann

IRM2014 samstags & sonntags 14:30 - 15:00 sowie 16:30 - 17:00

Vortrag von Edgar Comes (Milites Bedensis) über die römische Kochkunst:

"Antike schmecken

Folgen Sie Edgar Comes an die Feuerstellen einer kulinarischen Epoche.

Im Rahmen der 2. Internationalen Reenactmentmesse in der römischen Villa Borg hält unser Autor Edgar Comes (Das Römer Kochbuch) einen unterhaltsamen Vortrag über die römische Küche.

“De re coquinaria” gilt seit vielen Jahren als Geheimtipp unter Gourmets. Für Edgar Comes ist es an der Zeit, mit althergebrachten Klischees aufzuräumen, die die Kochkunst der alten Römer als überaus gewöhnungsbedürftig schildern. Denn das durch Verwendung von Fischsauce und vielen Kräutern hervorgerufene Rümpfen der Nase, steht im absoluten Gegensatz zum Geschmackserlebnis eines römischen 6-Gang Menüs.

Damit Sie sich davon überzeugen können, wie Antike wirklich schmeckt, präsentiert Edgar Comes im Anschluss an den Vortrag kleine Kostproben aus seinem Buch.

DAS RÖMER KOCHBUCH wurde mit dem World Cookbook Award als bestes deutsches Kochbuch in der Kategorie “Italian Cuisine” ausgezeichnet.

Edgar Comes, Jahrgang 1964, hatte von Kind an Interesse an der römischen Geschichte. 1998 wurde er Mitglied der “Milites Bedenses”, eines Vereins für experimentelle Archäologie e.V. Bitburg, der in ganz Europa unterwegs ist und bei allen wichtigen Römerevents mitwirkt. Der Autor hat sich als leidenschaftlicher Hobbykoch ganz besonders der römischen Küche verschrieben. Über Workshops und Kochkurse bringt er seit mehreren Jahren seinen Zeitgenossen die Geheimnisse des römischen Kochens näher."

Quelle: http://www.felix-ag.de/wordpress/

 




20150101

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